Aktive Medienarbeit als Vorbild – Beitrag von Thomas Knaus, Jennifer Schmidt und Olga Merz in Zeitschrift merz erschienen

In der aktuellen Ausgabe der merz  medien+erziehung (67/3) ist ein Beitrag von Thomas Knaus, Jennifer Schmidt und Olga Merz unter dem Titel „Aktive Medienarbeit als Vorbild  Handlungsorientierte Ansätze zur Förderung einer um digitaltechnische Dimensionen erweiterten Medienbildung“ erschienen.

Grafik-ReflexionDurchAktionIm Beitrag wird der in der Medienpädagogik etablierte Ansatz der Aktiven Medienarbeit, der auf Basis handlungsorientierter Zugänge auf die Stärkung menschlicher Kommunikations- und Gestaltungsfähigkeit abzielt, auf seine aktuelle Relevanz hin befragt, denn: In einer digital geprägten Gesellschaft sind Kommunikations- und Handlungsfähigkeit aktueller denn je, da aufgrund der digitalen Basis aktueller Medien technologische Prinzipien und in Technik eingeschriebene Werte und Normen stets 'mitkommunizieren'. Was bedeutet dieses 'Mit-kommunizieren' sowie die Erkenntnis, dass menschliche Kommunikation nicht mehr nur zwischen Menschen und mittels Medien stattfindet, für das gesellschaftliche Miteinander, für Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsprozesse?
Zur Diskussion dieser Frage führen die Autorinnen und der Autor in das Konzept des produktiven Medien- und Technikhandelns ein und analysieren, inwiefern diese von der Aktiven Medienarbeit inspirierten pädagogischen Ansätze die praktische Förderung einer um digitaltechnische Dimensionen erweiterten Medienbildung ermöglichen. Als Reflexions- und Diskussionsgrundlage dienen erste Ergebnisse einer laufenden qualitativen Studie.

 

merz 23-03

 

Zum Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe:

Das neu erschienene merz-Themenheft mit dem Titel "(Kritische) Aktive Medienarbeit" (herausgegeben von Klaus Lutz, Mareike Schemmerling und Wolfgang Reißmann) widmet sich der Bedeutung der Aktiven Medienarbeit vor dem Hintergrund des digitalen Wandels.

Da sich die mit der digitalen Technik verbundenen neuen Möglichkeiten, wie die kollaborative Online-Zusammenarbeit oder KI, teils der Logik Aktiver Medienarbeit entziehen, wird in den Beiträgen verhandelt, inwiefern sich Ansätze der Aktiven Medienrabeit verändern (müssen) und welche Herausforderungen sich dabei ergeben.